SRT oder VTT: Welches Untertitelformat sollten Sie wählen?
SRT und VTT sind die zwei gängigsten Untertitelformate. Hier ist der praktische Unterschied, wann Sie welches verwenden und wie Sie sie automatisch aus jedem Video erzeugen.
Beim Export von Untertiteln werden Ihnen meist zwei Formate angeboten: SRT und VTT. Sie sehen fast identisch aus und funktionieren in den meisten Playern — welches sollten Sie also wählen? Hier die kurze, praktische Antwort.
Was sie gemeinsam haben
Beide sind reine Textdateien, die Untertitelzeilen mit Start- und Endzeitcodes auflisten. Beide werden breit unterstützt, sind menschenlesbar und in jedem Texteditor leicht zu bearbeiten. Für die meisten Alltagsfälle sind sie austauschbar.
SRT — der universelle Standard
SubRip (.srt) ist das älteste und am breitesten unterstützte Format. Ob Sie auf YouTube hochladen, in Premiere Pro oder DaVinci Resolve importieren oder eine Datei an einen Kollegen senden — SRT ist die sicherste Wahl, weil praktisch alles es akzeptiert.
VTT — fürs Web gemacht
WebVTT (.vtt) wurde für HTML5-Video entwickelt. Es unterstützt Stil, Positionierung und Metadaten, die SRT nicht ausdrücken kann, und ist das Format, das das native <track>-Element erwartet. Wenn Ihre Untertitel auf einer Webseite abgespielt werden, ist VTT die natürliche Wahl.
Schnelle Faustregel
- Upload auf YouTube, Vimeo oder in einen Videoeditor → SRT
- Video auf der eigenen Website mit HTML5 einbetten → VTT
- Unsicher → SRT; es funktioniert fast überall und lässt sich leicht konvertieren
So erzeugen Sie Untertitel automatisch
Sie müssen Untertitel nicht von Hand tippen. Laden Sie Ihr Video oder Audio in BriefVox hoch, lassen Sie es mit Zeitcodes transkribieren und exportieren Sie dann SRT oder VTT mit einem Klick. Den Text können Sie vorher korrigieren — die Zeitcodes passen sich automatisch an.
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